Pressemeldungen
  • Ehe ohne Ehevertrag ist die Lösung für Angsthasen

    Solange es läuft, ist alles gut – aber wenn es knallt, dann richtig! Diese Aussage gilt in vielen Dingen des Lebens, und so auch für die Ehe. Wenn eine Ehe scheitert, beginnt zwischen den Ehegatten mitunter ein unschöner Rosenkrieg. Wohl dem, der mit einem Ehevertrag vorgesorgt und einvernehmlich die Trennungs- und Scheidungsfolgen geregelt hat. (...)
    [Februar 2020]
  • Als Single brauche ich kein Testament - oder etwa doch?

    Alleinstehend, ohne Kinder, null Verpflichtungen! Immer mehr Menschen leben in „Single-Haushalten“. Verzichten kinderlos Unverheiratete darauf, ihr Erbe per Testament zu regeln, greift die gesetzliche Erbfolge. Mitunter mit ungewollten Folgen. (...)
    [Januar 2020]
  • Die unerwünschte Erbschaft - Wie schlägt man das Erbe aus?

    Wenn ein Familienmitglied stirbt, ist das nicht nur Anlass zur Trauer, sondern kann auch finanzielle Konsequenzen für die Angehörigen haben. Wer voraussichtlich nur Schulden erbt, sollte schnell handeln und eine Ausschlagung der Erbschaft prüfen. (...)
    [Dezember 2019]
  • Verkehrssicherungspflichten bei Grundstücksgeschäften - Wer haftet wann?

    Herunterfallende Äste, abrutschende Dachziegel, Glatteis auf ungeräumten Gehwegflächen – gerade im Herbst und im Winter steigen die Risiken witterungsbedingter Unfälle. Grundstückseigentümer müssen dafür Sorge tragen, dass niemand Schaden nimmt, der das Grundstück passiert oder es betritt. Doch wer haftet, wenn das Grundstück veräußert wird? (...)
    [November 2019]
  • Wie weise ich nach, dass ich Erbe geworden bin?

    Ein lieber Verwandter ist aus dem Leben geschieden, hat Haus, Hof und Bankkonten hinterlassen. Als Erbe haben Sie neben der Trauerbewältigung den Kopf nur schwerlich für rechtliche Fragestellungen frei. Leider gilt in den meisten Fällen der Grundsatz: Ohne Erbnachweis können Sie weder über Konten noch über Grundstücke verfügen. Wie geht es also weiter? (...)
    [September 2019]
Alle MeLDungen
Wir über uns

Die Notarkammer Thüringen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und vertritt die Gesamtheit der in ihr zusammengeschlossenen Notare im Freistaat Thüringen. Am 29.09.1990 fand auf der Grundlage der Verordnung über die Tätigkeit der Notare in eigener Praxis vom 20.06.1990 die Gründungsversammlung der Notarkammer Thüringen statt. Zum ersten Präsidenten wurde Justizrat Hans-Georg Schmidt gewählt (zu einem geschichtlichen Kurzbeitrag über das Notariat in Thüringen).

 

Die Notarkammer Thüringen trägt für Ehre und Ansehen des Notarberufs Sorge und fördert die Pflege des Notariatsrechts und notarspezifischer Rechtsgebiete. Zu den Aufgaben der Notarkammer Thüringen gehören weiter die Abgabe von Stellungnahmen bei der Bestellung von Notaren und Notarassessoren, die Beratung und Belehrung der Notare in dienst- und standesrechtlichen Fragen sowie Stellungnahmen zu Gesetzgebungsvorhaben in Rechtsgebieten mit notariellem Bezug. Die Notarkammer Thüringen steht in ständigem Kontakt zu den Ministerien, Gerichten und Behörden, um eine reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Stellen mit den Notaren zu fördern.

 

Darüber hinaus unterstützt die Notarkammer die Aufsichtsbehörden bei ihrer Tätigkeit. Sie ist zuständig für die Bearbeitung von Beschwerden, die bezüglich des Verhaltens einzelner Notare schriftlich bei der Notarkammer Thüringen eingelegt werden können, und überprüft in diesem Rahmen die Einhaltung der Dienstpflichten. Für die Arbeit der Notare hat die Notarkammer Thüringen Richtlinien aufgestellt. Dagegen sind für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen und Beschwerden gegen Kostenrechnungen ausschließlich die Gerichte zuständig. Auch die Empfehlung einzelner Mitglieder durch die Notarkammer Thüringen ist nicht möglich.

 

Die Notarkammer Thüringen ist für die Fortbildung der Notare und die Ausbildung des notariellen Nachwuchses verantwortlich. Sie organisiert regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen für die Notare, Notarassessoren und Notarangestellten und informiert in Rundschreiben über aktuelle Entwicklungen der Gesetzgebung und Rechtsprechung. Der Aufgabe der Fortbildung dient auch die in Zusammenarbeit mit den anderen Notarkammern der neuen Bundesländer sowie der Ländernotarkasse herausgegebene Zeitschrift für die notarielle Beratungs- und Beurkundungspraxis (NotBZ). Zur fachlichen Unterstützung der Notare, etwa bei komplizierten Fragen des internationalen Rechtsverkehrs, unterhält die Notarkammer Thüringen gemeinsam mit anderen Notarkammern das Deutsche Notarinstitut.

 

Die 21 Notarkammern im Bundesgebiet sind in der Bundesnotarkammer zusammengeschlossen. Bestimmte Aufgaben im Bereich der beruflichen Selbstverwaltung, wie beispielsweise der Abschluss der für jeden Notar gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung, werden von der Ländernotarkasse, Anstalt des öffentlichen Rechts, in Leipzig wahrgenommen.

 

Im Bereich der Notarkammer Thüringen gibt es derzeit 70 Notarstellen (Stand 01.08.2019). Die laufenden Geschäfte der Notarkammer Thüringen werden vom Vorstand, bestehend aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und weiteren drei Mitgliedern geleitet. Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Kammerversammlung und erfüllt die durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben. Dabei wird er von der Geschäftsstelle der Notarkammer Thüringen und zwei beratenden Ausschüssen, dem Ausschuss für Personal- und Standesangelegenheiten und dem Rechtsausschuss, unterstützt.